Grossmeister Chang Tung Sheng

" The Shuai Chiao King of China"


Chinesisches Wurftechnikensystem


Ursprünglich dürfte man auf chinesischen Wettkämpfen schlagen, hebeln und werfen; wer fiel oder den Kampf abbrach, hatte verloren. Die Geschichte sagt uns, dass das Shuai Chiao wenig bekannt war, bis es Kaiser Amarillo Huang-Ti (2690 v. Chr.) einsetzte, um seinen legendären Gegner Chih Yin zu besiegen. Dessen Männer pflegten in der Schlacht den Kopf mit einem gehörnten Helm zu bedecken, mit dem sie dann den Gegner durchbohrten. Der Kaiser trainierte, um diesen schrecklichen Angriffen zu entgehen, siegte über Chih Yin und vereinigte das Reich. Die nobelste Kampfkunst dieser Epoche nannte sich Chiao Ti. Mit der Chen Dynastie (1134 v. Chr.) wurde die Technik Chiao Li sukzessive immer wichtiger für das Training der Soldaten. Mit der Zeit wurde sie immer berühmter (264 v. Chr.). Das Shuai Chiao existierte nicht nur als Sport im zivilen bzw. militärischen Bereich, sondern wurde auch als reguläres Training der Monarchie herangezogen. In den darauf folgenden Epochen wurde an Feiertagen und Festen durch die Tänzer die Kämpfe der Krieger nachgestellt, wodurch ein Tanz namens Jiao Dixi entstand.140 v. Chr. gefiel dem Kaiser Wu (Han-Dynastie) diese eigenartige Kunst so sehr, dass er sie als permanente königliche Erholung proklamierte: zu dieser Zeit nannte sich die Kunst Chiao Ti. Die ersten Wettkämpfe wurden in der Strasse Tuan Mon abgehalten. Das Ereignis dauerte 30 Tage im Beisein des Kaisers. All dies geht auf die Dynastie Shuoi bzw. Sui (610 n. Chr.) zurück mit dem Kaiser Youn. Dadurch wurde diese Tradition nun jährlich wiederholt am 15. Tag des ersten Monats des Kalenders. Mit der Zeit wurde diese konventionelle Kunst immer mehr zur alten chinesischen Kunst.Der Kaiser Kao Tsu der Dynastie Tang (618 n. Chr.) ordnete an, dass man die Spiele jeden 45. Tag des 17. Monats des Kalenders begehe. Die berühmteste Veranstaltung ist die des Kaisers Zhuangi Zang der Tang Dynastie (618-907 n.Chr.) der gegen Li Cun Xian, einen grossen Boxchampion seiner Epoche, eine Stadt als Pfand setzte, kämpfte und verlor.Während der Zeit des Kublai Khan (1216 n. Chr.) war diese Kunst von grosser Bedeutung. Man benutzte für sie andere Namen wie Poh Ho, Tsong Chiao, Kwang Chiao oder Hsinag Pu. In der Dynastie Ching bzw. Quing wandelte sich diese Disziplin in eine der am meisten geschütze in den königlichen Kreisen. Die neuen Könige schufen ein Trainingscamp mit exzellenten Kämpfern, welches sie Sha Pu Ying nannten. Dort trainierten 300 Athleten mit der Bezeichnung Pu Hu (junge Tiger), welche Experten des Shuai Chiao waren und immer bereit waren real zu trainieren, um nationale und internationale Kämpfe zu bestreiten. Stammesmannschaften der Mongolen und Meister aus Tibet und anderen Distrikten trainierten ebenfalls dort. In dieser Epoche war man auf technische Qualität aus. Dadurch kam es, dass Schlagen und Hebeln in den Wettkämpfen verboten wurde. Das Regelwerk erlaubte einen sportlichen und fairen Kampf und vermied so das Risiko auf Unfälle und Verletzungen. Außerdem zeigten die traditionellen Wettkämpfe, dass Würfe nicht weniger effizient waren als Schläge und Hebel.1928 schuf General Chan Chi Chiang ein Zentralinstitut für Kuo Shu in Nanking und Shuai Chiao war ein beliebter Kurs. Seit dieser Zeit ist der Name Shuai Chiao geblieben. Die Wettkämpfe standen unter der Schirmherrschaft der Regierung und die Mongolen zählten zu den stärksten Vertretern dieser Kunst. Der letzte Wettkampf in der Volksrepublik China ging in die Geschichte Chinas ein und dadurch auch 2 der größten Meister der Moderne.Das Turnier fand 1948 in Shanghai statt. Die Herausforderung wurde zwischen den Mannschaften aus Nanking und Shanghai ausgetragen. Letztere hatten als Anführer den berühmten Meister Zhou Shi Pin, einen Lehrer des Kuo Shu in der Shanghai Ching Woo Athletic Association. Die andere Mannschaft zählte an ihrer Spitze den Kämpfer Chang Tung Sheng berühmt im norden Chinas und Träger des Spitznamens fliegender Schmetterling, den er von seinem Meister Zhang Feng Yen wegen seiner Kampfesweise erhalten hatte. Bei jener Gelegenheit gewann Chang noch einen weiteren Beinamen, 

The Shuai Chiao King of China, da er als Sieger aus diesem Match hervorging.

    


Heutzutage ist die Essenz der traditionellen Kunst Shuai Chiao gut erhalten geblieben. 

In der Volksrepublik China und auch in Taiwan wird diese Kunst an vielen Schulen, Universitäten aber auch an Privatschulen sehr viel unterrichtet.

 

 

 

 

 

 


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